Diakonin Marina Schwarzländer stellt sich vor

Liebe Ost-Planegger, Martinsrieder, Lochhamer, Gräfelfinger und alle anderen Leserinnen und Leser!

Seit Mitte Oktober habe ich, Marina Schwarzländer, 29 Jahre alt, die Stelle der Gemeindediakonin angetreten und freue mich, mich Ihnen hier vorstellen zu dürfen.

Schon sehr früh bin ich in die kirchliche Arbeit in meinem Heimatort Westheim, in Mittelfranken, hineingewachsen. So habe ich als Kind Kindergottesdienste, Jungschargruppen sowie Zeltlager besucht und mich dort und darüber hinaus nach der Konfirmation ehrenamtlich engagiert.

Dadurch wurde der Wunsch immer stärker, kirchliche Kinder- und Jugendarbeit als Beruf auszuüben, weshalb ich mich nach dem Fachabitur an der Diakonenschule in Rummelsberg bewarb. Dort begann ich im September 1996 meine Ausbildung zur Diakonin. Als Fachausbildung wählte ich das Studium der Sozialen Arbeit (Sozialpädagogik) in Nürnberg, das in die Ausbildung integriert war. Meinen Studienschwerpunkt setzte ich auf Jugendarbeit und entwickelte besonders meine Stärken im Bereich "Musik, Bewegung und kreatives Gestalten".

Im August 2002 erhielt ich meinen Abschluss als Diakonin und bereits im September begann ich an den Bugenhagen-Schulen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg als Schuldiakonin zu arbeiten. Es handelte sich dabei um eine integrative Gesamtschule – in der Kinder mit Behinderungen zusammen mit „normalen“ Kindern unterrichtet wurden – und eine Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Ich war zuständig für die Klassen 5 bis 10, d.h. ich gestaltete für und mit ca. 360 Schülerinnen und Schülern Schulgottesdienste und Klassenandachten, Bibeltage sowie Religions- und Konfirmandenunterricht. Außerdem leitete ich einen religionspädagogischen Arbeitskreis und beriet fachfremde Religionskollegen und -kolleginnen. Zu meinem Zuständigkeitsbereich gehörte auch die Gestaltung von Mitarbeitergottesdiensten und -andachten. Es war ein sehr vielfältiges Arbeitsfeld und innerhalb der vier Jahre, die ich dort verbrachte, konnte ich viel gestalten und aufbauen.

Besonders wichtig war mir dabei, eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern aufzubauen, was in der "Lehrer-Rolle" nicht immer einfach war und mich deshalb sehr freute, wo es gelang.

Aufgrund des Studiums meines Partners – und inzwischen Verlobten – Johannes Müller, zogen wir im Spätsommer 2006 nach London. Ich arbeitete dort als private Erzieherin zunächst einer, später zweier Familien. Dabei sammelte ich ganz neue Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern im Kindergartenalter. Es war eine sehr aufregende und lehrreiche Zeit! Besonders der Blickwinkel für Menschen, die in einem Land leben, dessen Sprache nicht ihre Muttersprache ist, änderte sich.

Im April 2007 meldete ich meinen Wunsch nach einer Stelle im gemeindlichen Bereich, mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit vorzugsweise im Münchner Großraum, an die zuständige Sendungsstelle in Rummelsberg. Prompt kam das Angebot, mich in Gräfelfing vorstellen zu dürfen. Gereizt hat mich von vornherein die Vielfalt der Aufgaben, sowie der Blick über den Tellerrand der kirchlichen Gemeinde hinaus... und dass ich wieder auf Zeltlager fahren darf!

Ich könnte noch mehr schreiben, hoffe aber darauf, dass ich alles Weitere in persönlichen Begegnungen und Gesprächen erzählen kann bzw. darf. Und wenn Sie Fragen und Anregungen haben, freue ich mich, wenn Sie auf mich zukommen. Auf eine gutes Miteinander im Leben wie im Arbeiten unter Gottes Segen.

Ihre
Marina Schwarzländer, Diakonin z.A.
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